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Pflegeberatung; Durchführung
Beschreibung

Für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bieten folgende
Stellen kostenlose Pflegeberatung an:

  • Träger der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung
  • Landratsämter und kreisfreie Städte (als
    Angelegenheit des eigenen Wirkungskreises)
  • rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige
    (eine Liste dieser Fachstellen finden Sie unter der Rubrik Links)
  • Leitstelle Pflegestützpunkte
    in den Städten und Landkreisen Coburg, Nürnberg, Roth, Neuburg-Schro­benhausen, Schweinfurt, Haßberge, Rhön-Grabfeld, Schwabach und Würzburg
  • Pflegeservice Bayern als kassenübergreifende telefonische Erstanlaufstelle (kostenlose Telefonnummer: 0800-7721111).
  • Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) Bayern (insbesondere bei Fragen zur Begutachtung und zum Pflegegutachten; jeweils dienstags bis freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer 0911 / 65068 555 sowie per E-Mail unter pflegeinfo(@)mdk-bayern.de)
  • COMPASS Private Pflegeberatung GmbH (im Auftrag der privaten Pflegeversicherungsunternehmen).

Die Auskunft durch die Landratsämter und kreisfreien
Städte
erstreckt sich auf die Benennung der zuständigen Leistungsträger sowie auf alle Sach- und Rechtsfragen, die für die Auskunft Suchenden von Bedeutung sein können und zu deren Beantwortung die Auskunftsstelle im Stande ist.

Aufgabe der Pflegeberatung durch die Pflegekassen ist
es insbesondere,

  • den Hilfebedarf des Pflegebedürftigen zu
    erfassen und zu analysieren,
  • einen individuellen Versorgungsplan mit den im
    Einzelfall erforderlichen Sozialleistungen und gesundheitsfördernden,
    präventiven, kurativen, rehabilitativen oder sonstigen medizinischen sowie pflegerischen
    und sozialen Hilfen zu erstellen,
  • auf die für die Durchführung des
    Versorgungsplans erforderlichen Maßnahmen einschließlich deren Genehmigung
    durch den jeweiligen Leistungsträger hinzuwirken,
  • die Durchführung des Versorgungsplans zu
    überwachen und erforderlichenfalls einer veränderten Bedarfslage anzupassen
  • bei besonders komplexen Fallgestaltungen den
    Hilfeprozess auszuwerten und zu dokumentieren sowie
  • über Leistungen zur Entlastung der Pflegepersonen zu informieren.

Fachstellen für pflegende Angehörige sollen durch psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastung der pflegenden Angehörigen pflegebedürftiger Menschen verhindern, dass die Angehörigen durch die oft lang andauernde Pflege selbst erkranken und zum Pflegefall werden. Wesentliche Elemente der Angehörigenarbeit sind die psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastungsangebote für die pflegenden Angehörigen (Angehörigengruppen, Betreuungsgruppen, ehrenamtliche Helferkreise zur stundenweisen Entlastung).

Pflegestützpunkte

  • bieten umfassende sowie unabhängige Auskunft und
    Beratung zu den Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch und zur Auswahl und Inanspruchnahme der bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangebote,
  • koordinieren alle für die wohnortnahe Versorgung
    und Betreuung in Betracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote und leisten Hilfestellung bei der
    Inanspruchnahme dieser Leistungen und
  • sorgen für die Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs- und Betreuungsangebote.
Zuständiges Amt
Landratsamt Miesbach
Hausanschrift
Rosenheimer Str. 1-3
83714 Miesbach
Postanschrift
Postfach 303
83711 Miesbach
Fon:
+49 (0)8025 704-0
Fax:
+49 (0)8025 704-289
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